Letzte Aktualisierung: 16.07.2018 
Informationen zu meiner beruflichen Tätigkeit 
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– siehe Seite „Buchverlag“

Lesen Sie auf der Seite „Aktuelles“:  
=> Tatvorwurf Betrug gegen Vorstand der Volksbank Süd-Emsland eG
=> Missbrauch einer Eigentümergemeinschaft:
      Rechtsanwalt Matthias Rudolph als Hausverwalter
=> Verfassungsklage wegen Rechtsbeugung vor dem Bundesverfassungsgericht
=> Weg mit der Verbraucherinsolvenz
Weitere Berichte auf den Seiten „Briefe“ und „Berichte“

Liebe Besucherinnen und Besucher!

     Herzlich willkommen auf meinen Internetseiten. Diese Internetseiten dienen der beispielhaften Darstellung von Ereignissen und Vorgehensweisen, wie ich sie in meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit, aber auch in meinen privaten wirtschaftlichen Engagements erfahren musste. Ereignisse und Vorgehensweisen in unserem so hochgelobten Rechts- und Sozialstaat, in unserer so deklarierten sozialen Marktwirtschaft, wie man sie als Normalbürger eigentlich nicht erfahren soll, sie weitgehend auch von der Gesellschaft allgemein nicht erkannt werden können oder nicht erkannt werden wollen. Als Folge eines weitgehenden Unwissens und eines eher blinden Glaubens an die politischen, juristischen, wirtschaftlichen, kirchlichen oder auch gesellschaftlichen Eliten, dies so in gewissem Umfang also auch für Unternehmer und Führungskräfte gilt, wo auch immer sie zu finden sind. Viele Fälle werden als „Einzelfälle“ abgetan, obwohl zig Millionen Menschen betroffen sind und sich nicht wehren können, was die immer mehr aufkeimenden Unruhen und sich daraus ergebenen Folgen bestätigen.
     
Und zu alledem ich aufgrund meines Alters und einer dadurch möglichen Freizügigkeit und Unabhängigkeit jetzt auch meine Meinung sagen kann und wohl auch darf – nach wiederholt erfolglosem rechtlichen und strafrechtlichen Begehren derer, die die Wahrheiten und die Wirklichkeit gerne im Verschwiegenen halten wollen. So sind auch Namensnennungen von Personen zu ihren in der Öffentlichkeit stattfindenden Engagements, ob in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft, dem Wahrheitsgehalt geschuldet.
     Ein wichtiges Schlüsselerlebnis, das für mich beispielhaft das Denken und Handeln vieler Menschen in verantwortlichen Positionen charakterisiert, erzähle ich gleich auf dieser Seite. 
So kämpfe ich mithilfe der Meinungsäußerungsfreiheit, damit unser Deutschland einmal wirklich demokratisch, rechtsstaatlich, sozial und die Würde des Menschen geachtet wird und tatsächlich unangetastet bleibt – diese Anstrengungen sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig! 
    Die weiteren Internetseiten werden in nächster Zeit überarbeitet, weitgehend dauerhaft darzustellende Inhalte werden verbleiben. Für Ihr Interesse herzlichen Dank. Auch über Ihre Reaktion würde ich mich freuen – wie auch immer sie ausfallen mag. 
Emsbüren, den 23.06.2018 – Ihr Karl Schüring

Geben Sie der Wahrheit und Vernunft eine Chance -
gegen Ausgrenzung und Erniedrigung!

Die Inhalte dieser Internetseiten sind durch
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Weiteres siehe Impressum.

23.06.2018/28.06.2018/16.07.2018
Deutschland eine „Räuberhöhle“ 
(Lukas 19, 45-46)
Das Haus Ludgeri in Emsbüren
 gebaut auf Untreue, Betrug und Korruption

     Wenn Hochmut, falscher Stolz und Heuchelei sich verbinden,
sind Zynismus und Habgier nicht weit.
     Das von mir in Emsbüren mit Zustimmung des Rates und des seinerzeit noch tätigen Bürgermeisters geplante und in den Jahren 2006/2007 in einem ersten Bauabschnitt erstellte Wohn- und Geschäftshaus mit zehn Eigentumswohnungen sollte bezüglich des zweiten Bauabschnittes zu einem Schlüsselerlebnis werden. Denn das für den zweiten Bauabschnitt vorgesehene Grundstück (mein Eltern- und Erbgrundstück) grenzt als Nachbargrundstück unmittelbar an das Grundstück des jetzt vom Bonifatius Hospital Lingen betriebenen Elisabeth Hauses, ein Senioren- und Pflegeheim.
 
Und von daher war es für das eine neue Bleibe suchende „Haus Ludgeri“, eine Tagespflegeeinrichtung und Seniorenbegegnungsstätte, der ideale Standort. Eine auch für mein Bauvorhaben denkbare und von mir angebotene Nutzung, wie sie insoweit auch bekannt war, und damit für einen Investor (siehe unten) eine attraktive und ertragreiche Investition darstellen konnte. 
     Aber auch die Bank selbst hatte wohl ein ureigenes Interesse, den von mir geplanten zweiten Bauabschnitt vom Immobilienmarkt zu nehmen. Denn die von mir im Selbstvertrieb geplanten ca. 18 Eigentumswohnungen hätten über Monate, möglicherweise sogar Jahre, im Wettbewerb mit den Immobilienaktivitäten der Bank gestanden zulasten ihres Maklergeschäftes, auch zulasten der Bank nahestehender Bauträger.
     Die sich dann anbahnende für mich nicht nachvollziehbare oder auch nicht denkbare Entwicklung und die völlig absurden Vorgehensweisen erfolgten mit dem Ziel, mir den zweiten auch wirtschaftlich so geplanten Bauabschnitt zu verweigern und ein völlig anderes Bauvorhaben zu erstellen, eben auch mit dem Ziel einer Nutzung als Seniorenbegegnungsstätte in unmittelbarer Nähe des Elisabeth Hauses.
     So wurden von meiner Bank, von dem in Emsbüren für die Volksbank Süd-Emsland eG tätigen Vorstand Bernhard Hallermann, wirtschaftliche Schwierigkeiten in meinen Engagements dargestellt, die aus einer betriebswirtschaftlichen Gesamtbetrachtung objektiv so nicht zu begründen waren. Und vom Bürgermeister Bernhard Overberg musste ich ohne substanzielle Rücksprache in einem wohl eher zweifelhaften Schreiben – was eher seine Inkompetenz beweisen sollte – erfahren, dass man dem von der Volksbank vorgesehenen Bauprojekt auf meinem Grundstück zustimmen werde. Offensichtlich hatte auch der Rat diesem Vorhaben zugestimmt. 
     So hatte ich – bei Androhung eines ansonsten vorgesehenen Insolvenzantrages – drei „vermögenden“ Kunden der Bank ein befristetes Kaufvertragsangebot für das betreffende Grundstück notariell beurkunden lassen. Bis zu der vorgesehenen Frist sollte die Baugenehmigung vorliegen. Als dann diese Baugenehmigung nicht mehr fristgemäß zu erwarten war, ist es der Bank gelungen, mit einem das Insolvenzgericht täuschenden Insolvenzantrag das Insolvenzverfahren gegen mich auszulösen. Und dies trotz mehrfacher Zusage, einen Insolvenzantrag nach Erfüllung der diesbezüglichen strittigen Voraussetzungen nicht zu stellen. Die Bank hatte die als Insolvenzgrund vorgetragene Zahlungsunfähigkeit dann nämlich selbst konstruiert. Der Sachverständige (und spätere Insolvenzverwalter) Clemens Sandhaus konnte zwar feststellen, dass alle Verbindlichkeiten bezahlt werden können. Er empfahl dennoch, das Insolvenzverfahren zu eröffnen. War vielleicht eher das zu erwartende Honorar für diese Empfehlung ausschlaggebend? Jedenfalls konnte ich auch aus dem Kreis der am Amtsgericht Lingen tätigen Richter erfahren, dass in dieser Insolvenzsache „vieles nicht ganz richtig gelaufen sei“. Was wohl bedeuten sollte, dass das gegen mich eröffnete Insolvenzverfahren auf Willkür und richterliche Gleichgültigkeit zurückzuführen ist. Für mich mit vernichtenden wirtschaftlichen und auch sozialen Folgen, von denen auch meine Familie nicht so ganz verschont bleibt.   
     An diesem „Fall“ – aus meiner Sicht und nach meiner Meinung ein Fall von Untreue, Betrug und Korruption – waren weitere Personen aus der Emsbürener Gesellschaft beteiligt, die mehr oder weniger wirksam die Voraussetzungen für das Vorgehen des Vorstands 
Bernhard Hallermann und des Bürgermeisters Bernhard Overberg geschaffen haben. So dem von der Volksbank geplanten und von den Nutznießern begehrten Bauvorhaben die Realisierung zu ermöglichen. Angeblich waren nach Auskunft der Bank auch bestimmte Ratsmitglieder beteiligt, die sich aber bis heute im Verborgenen halten.
     Als Investoren die Unternehmer und vermögenden Kunden der Bank:
  • Josef (†) und Maria Voss
  • Werner und Marlene Bußmann​ (Investor der Seniorenbegegnungsstätte)
  • Gerhard und Marlies Theissing
Als das Bauvorhaben begehrende Nutznießer (Vorstand der Seniorenbegegnungsstätte):
  • Prof. Dr. Peter Maisel
  • Alexander Herbermann
Ein gewisses Mitwirken dürfte auch dem Geschäftsführer des Bonifatius Hospitals und den Mitgliedern des Kirchenvorstandes der katholischen Kirchengemeinde zugeschrieben werden können. Davon distanziert oder gar entschuldigt hat sich bis heute niemand. Und so entstand das „Haus Ludgeri“ in Emsbüren, Lange Straße 19. 
     So entstand aber auch ein vermeidbarer, willkürlich verursachter Gesamtschaden von weit über einer halben Million Euro. Ein Schaden, der also vollends hätte vermieden werden können. Der Volksbank selbst ist nach eigenem Bekunden ein Schaden von rund 300.000 Euro entstanden. Nicht, weil dieser Schaden zwangläufig zu erwarten war. Das der Volksbank verfügbare werthaltige Sicherungsvermögen betrug ein Mehrfaches der ausgereichten Kredite. Die Volksbank hat mit ihrem unnötigen Insolvenzantrag erreicht, dass aus der Versteigerung (Verschleuderung) dann lediglich etwa ein Viertel erzielt werden konnte. Weitere fast 100.000 Euro hat sie, wohl ohne jede Verpflichtung, aufgewendet, um abschließende Bauarbeiten zu bezahlen, die bei einem zweiten Bauabschnitt nicht erforderlich gewesen wären. Ein vermeidbarer sogenannter Gefährdungsschaden, den der handelnde Vorstand zu verantworten hat und wofür es keinerlei Rechtfertigung geben kann. Im Weiteren ermittelt die Staatsanwaltschaft noch heute wegen Betrugsverdacht gegen Bernhard Hallermann und andere. Zu beurteilen sind aufgrund von unterbliebenen Meldungen tatsächlich (gegen jede Unschuldsvermutung) von der Bank zu Unrecht vereinnahmte Gelder sowie die Frage, ob ein versuchter Betrug in Höhe eines sechsstelligen Betrages vorliegt. Trotz des dem Beweise zugänglichen Fehlverhaltens, für die Staatsanwaltschaft Anlass, ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges zu eröffnen, nimmt daran weder der Aufsichtsrat noch die Generalversammlung substanziell Notiz. Ein Verhalten, das leider bezeichnend für das Denken in bestimmten gesellschaftlichen Strukturen ist. Ein soziales und philosophisches Armutszeugnis für den Zustand unserer Gesellschaft, für die Politiker unseres Landes und wohl auch für die Verantwortlichen in den Kirchen.
     Der mir und auch weiteren Drittgläubigern entstandene Schaden beläuft sich ebenfalls auf mehrere 100.000 Euro, ein Schaden, der ebenfalls vollumfänglich hätte vermieden werden können. Eine solche Willkür und ein solches unverantwortliches Handeln der Eliten dürfen nicht in Vergessenheit geraten – auch zur Vermeidung von Wiederholungen oder vergleichbaren Vorgehensweisen gegen andere Kunden der Bank, wie sie mir auch zugetragen wurden.
     Weitere Erkenntnisse aus meinen Erfahrungen entnehmen Sie gern den weiteren Inhalten dieser Seiten, die – so jedenfalls auch weitere mir zugetragene Fälle – tatsächlich nur beispielhaft für das Handeln von Banken, für den Zustand unseres staatlichen Gemeinwesens, zulasten der Gesellschaft sein können.

Macht und Missbrauch 

     Macht  ob sie sich nun in der Politik oder in der Wirtschaft etabliert – läuft immer Gefahr, missbraucht zu werden. Gleich ob sie diktatorisch oder populistisch vorgetragen wird oder die erfolgten Ausgrenzungen, Erniedrigungen und Unterdrückungen, ja die sozialökonomischen Morde und die demzufolge tatsächlich begangenen Suizide im Verschwiegenen gehalten werden. Gleich ob ein solches Verhalten in der Gesellschaft oder in der Sozialsphäre der einzelnen Menschen geschieht. Zu diesen zurzeit sich so verhaltenden politischen Parteien gibt es leider keine Alternative. Verantwortlich sind immer die gerade in den herrschenden politischen Gewalten und Strukturen tätigen Personen, auch wenn sie sich eher nur vermeintlich demokratisch berufen fühlen. Und dies gilt analog auch für die Menschen in der Wirtschaft, in den Kirchen und in der Gesellschaft allgemein, die diese Eliten wohlgefällig tolerieren.
     Auch demokratisch errungene Macht ist nicht vor Missbrauch geschützt, noch kann sie jedes Fehlverhalten rechtfertigen oder den Wählerinnen und Wählern eine Verantwortung am Versagen der gewählten Vertreter zurechnen, wie es leider auch geschieht.
    Welchen Folgen Insolvenzler oder auch sonstige Menschen in erniedrigten Situationen und deren Familien in Wirtschaft und Gesellschaft ausgesetzt sind, wenn in der Gesellschaft eigentlich anerkannte Persönlichkeiten die ihnen beruflich oder in ihrer Funktion zugestandene „Macht“ ausüben, vermag ein insoweit unbelasteter Bürger nicht zu erkennen. Auch dazu kann exemplarisch auf das Verhalten des Rechtsanwalts Matthias Rudolph hingewiesen werden, der in seiner Eigenschaft als Hausverwalter gegen Mitglieder meiner Familie nicht nur zugunsten seiner Anwaltskanzlei anfechtbare Beschlüsse generiert, sondern die Unkenntnis der übrigen Miteigentümer nutzt, um diese ebenfalls gegen uns aufzuwiegeln. Und ein Richter Dr. Michael Schwickert, der im Wissen um die hier angesprochene Insolvenz zulasten des gleichnamigen Sohnes einfach zugunsten der Mehrheit der Miteigentümer wider Gesetz und Recht entscheidet. Ein Fall für das Bundesverfassungsgericht. Weiteres dazu auf der Seite „Aktuelles“
     Auch meine weiteren Erfahrungen aufgrund der mir von anderen Betroffenen zugetragenen Umstände und Situationen zeigen, dass Insolvenzler weitgehend vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Sie werden als unglaubwürdig hingestellt, sie haben keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, sie werden weitestgehend gemieden, auch von den Kirchen, sie erfahren eine persönliche Abwertung in den Auskunfteien, ja, ihre Insolvenz wird von den Auskunfteien selbst in den Auskünften ihrer Arbeitgeber erwähnt. Wer wird einen solchen Mitarbeiter, der die Unternehmensauskunft belastet, schon noch beschäftigen oder einstellen? Das gesamte Verbraucherinsolvenzrecht ist ein Instrument menschlicher Ausgrenzung und Erniedrigung, wie wir es – in den Auswirkungen durchaus vergleichbar  auch aus dem Dritten Reich kennen, wenn auch unter sicherlich anderen Umständen. Es ist ein Instrument der Vermögensumverteilung zugunsten Vermögender, auch um die Honorarkassen der Insolvenzverwalter zu füllen. Es schafft Vermögenslose und Armut. Dennoch wird das Verbraucherinsolvenzrecht mit einem in der Folge eines Gläubigerantrages (Bank) im Einzelfall auch abgenötigten Eigenantrag von der Politik als Chance zum Neustart deklariert. Wohl eine höchst verachtenswerte politische Lüge. Insolvenzler haben keine Lobby  noch weniger als die Menschen, die nicht als Leistungsträger erkannt werden, wie Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen und Kranke, Rentner, ältere Menschen allgemein, Obdachlose usw. Leistung muss sich lohnen, so die Devise, Nichtleistende sind zwar auch Verbraucher, aber ansonsten nur Trittbrettfahrer der Leistungsträger und der Gesellschaft. 
     
Deutschland eine Räuberhöhle

     Dass das Verbraucherinsolvenzrecht nicht primär den betroffenen Verbrauchern dient, sondern ein Instrument der Vermögensumverteilung zugunsten der Reichen ist, habe ich an anderer Stelle ausführlich beleuchtet. Das Verbraucherinsolvenzrecht gehört daher unverzüglich zugunsten einer sozialen Alternativlösung abgeschafft.
     Lassen Sie mich noch eine weitere Erkenntnis und Erfahrung aus unserem eher vermeintlichen Rechtsstaat vortragen. Trotz eigentlich klarer Rechtslage führen Rechtsanwälte Rechtsstreitigkeiten vor Gericht aus, indem sie mangels Rechtskenntnissen ihrer Mandanten deren Unwissen nutzen, um für sich und auch für die Anwälte der gegnerischen Partei Honorare zu generieren, und zwar schnell in fünfstelliger Höhe. Und dabei werden Richter zu Mittätern. Diese versuchen in sogenannten „Güteverhandlungen“ wider besseres Wissen, die Parteien zu einvernehmlichen Regelungen (Vereinbarungen) zu bringen, sich möglichst „in Güte“ zu verständigen, beispielsweise auf die Hälfte des Streitwertes zu einigen. Die so handelnden Richter wohlwissend, dass nach der Rechtslage eine Partei mit der Hälfte des Streitwertes – und das kann schnell mal ein sechsstelliger Betrag sein – wider geltendes Recht belastet wird und die andere Partei die Hälfte des Streitwertes zu Unrecht erhält. Und eine solche Vereinbarung entbindet sie als Richter von der weiteren Bearbeitung des Falles, von der Ausarbeitung eines Urteils, das möglicherweise noch bei Anwendung von Rechtsmitteln erneut den Kollegen einer weiteren Instanz vorgelegt werden könnte, das Urteil dann möglicherweise auch noch eine kollegiale „Schelte“ erfährt. Das ist Rechtsstaat in Deutschland. Ein Verfahrensrecht, das den Richtern und Anwälten dienen mag, aber nicht den rechtswidrig belangten Bürgern.
     Das Denken der Juristen – es gibt dankenswerterweise auch Ausnahmen – ist wider alle fortgeschrittene Rechts- und Sozialphilosophie und basiert weitgehend auf veralteten Denkstrukturen, ein falsches und überholtes engstirniges juristisches Vorgehen fern jeder Ethik und Moral, es ist daher weitgehend unmenschlich wider die Menschenwürde. Dies gilt sowohl für das Zivil- wie insbesondere auch für das Strafrecht. Und das alles gilt weitgehend auch allgemein analog ebenso für die politischen und kirchlichen Eliten. Das Denken und Handeln ist nahezu gänzlich unabhängig von staatlichen Strukturen und Machtverhältnissen, ob Diktatur oder Demokratie, ob Populismus oder eine in allgemeinem Wohlverhalten sich verbergende Politikerelite. Diese Eliten politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und auch kirchlicher Macht lassen diese Situation unverändert, sie sind Vorreiter und Bewahrer zugleich eines Zustandes, der den Menschen mit der Parole „Deutschland geht es gut“ vermittelt werden soll. Eine möglicherweise sehr bedingt statistische Schlussfolgerung, die als pauschale Aussage eine politische Lüge wider die tatsächlichen Verhältnisse ist. Eine solche Aussage zeigt eher, wie politische Untätigkeit gerechtfertigt wird. Den Räubern mag es in der Räuberhöhle Deutschland gut gehen, dieser Vergleich sei mir gestattet. Die Verantwortlichen haben Deutschland zu einer Räuberhöhle gemacht und sie verfügen und tätigen alle denkbaren Anstrengungen, um diese Zustände zu ihren Gunsten zu bewahren. Wissentlich, dass ihnen das Unwissen und Schwarmverhalten der Menschen, die Angst vor Veränderungen dabei entgegenkommen. Eine Angst vor den Machthabern gleich welcher Couleur, ob nun in der Diktatur oder vor den Machthabern in einer nur noch vermeintlichen (formalen) Demokratie. 

Die Würde des Menschen

     Erfährt ein Mensch (oder eine Gruppe von Menschen) als Normalbürger eine Ausgrenzung, Erniedrigung, wird er – möglicherweise sogar mit rechtlicher Wirkung, ob zu Recht oder zu Unrecht, ist dabei völlig unerheblich – in ein wirtschaftliches oder soziales Abseits gedrängt. Hat man also einen wenn auch nur vermeintlich Schuldigen gefunden, erfahren die dafür Verantwortlichen, ob in der Politik, ob in Wirtschaft und Gesellschaft, für ihr Tun und Handeln dennoch gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung. Gerne wird den Verantwortlichen die Unschuldsvermutung zugestanden, auch wenn sie aufgrund einer objektiv feststellbaren Tat oder eines entsprechenden Handelns oder Verhaltens nicht gelten kann und darf. Weil man die Unschuldsvermutung ohne jeden Vorbehalt, ohne jede auch denkbare dagegen sprechende Option unbedingt für die Machthaber gelten lassen will. Ihnen wird zunächst einmal zugestanden, sie wüssten schon, was sie tun, sie werden sich wohl „rein rechtlich“ nichts vorzuwerfen haben. Hintergründe und Wahrheiten werden ebenso als unerheblich abgetan wie ethische und moralische Grundsätze. Machtverhalten wird zugestanden, solange es einem selbst nicht schadet, solange man relativ zufrieden sein Leben fristet – und eine wenn auch zu niedrig belohnte Arbeit hat und noch satt wird. Solidarität wird ebenso der begehrten Ruhe wegen vorenthalten analog einem weitgehenden Verhalten von Verkehrsteilnehmern, wenn sie an einem verunfallten Kraftfahrzeug ohne jede Regung vorbeifahren.
     Und die Medien verhalten sich ebenso. Fehlt es an einer gewissen Unterhaltsamkeit, reicht das Wissen der Normalbürger und Leser möglicherweise nicht aus, um die Hintergründe verstehen zu können, oder wird ihnen zugemutet, das Tun und Handeln von in der Gesellschaft eigentlich anzuerkennenden „Persönlichkeiten“ anzuzweifeln, hat ein Bericht für das Medienunternehmen möglicherweise wirtschaftliche Konsequenzen (Versagung von Werbeanzeigen), so reicht die diesbezüglich in den Medienunternehmen vorhandene Zensur aus, um zu schweigen.
    Was geht mich, was gehen uns die wie auch immer „verunfallten“, wirtschaftlich und sozial im Abseits stehenden, vermögenslosen Menschen an? Da ist sich jeder nur selbst der Nächste. Und die elitären Machthaber nutzen ein solches Schwarmverhalten der Menschen, der sie umgebenden Gesellschaft, insoweit auch eine eher vermeintliche Zustimmung des in Abhängigkeit stehenden Umfeldes, sehen darin eine Zustimmung zu ihrem eher zweifelhaften Handeln oder auch falschen, ja teilweise rücksichtslosen Verhalten, um sich insbesondere im Amt, an der Macht oder auch „in Würden“ zu halten. Was aber unterscheidet ein solches Verhalten in einer so noch bezeichneten eher nur formellen Demokratie von dem gleichartigen Verhalten in einer Diktatur? Ob nun in der großen Politik oder in kleinen kommunalen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen?
      Diese Zustände, die viele, ja Millionen Menschen bis an ihr Lebensende in den wirtschaftlichen und sozialen Abgrund führen, die an den Rand der Gesellschaft und darüber hinaus abgeschoben werden, und der Rechtsstaat auch zur Vermögensumverteilung sogar bestimmte Instrumente wie das Verbraucherinsolvenzrecht – auch zur Bereicherung der Insolvenzverwalter – anbietet, der öffentlichen Meinungsbildung zuzuführen, wird mir dauerhaft ein Anliegen meines Engagements auf diesen Internetseiten sein. Erzählen Sie diese Vorkommnisse weiter, damit unser Deutschland – lassen Sie es mich ruhig noch einmal sagen – einmal wirklich demokratisch, rechtsstaatlich, sozial, für alle Menschen human und die Würde des Menschen geachtet wird und tatsächlich für jeden Menschen unangetastet bleibt. Diese Anstrengungen sind wir den Menschen schuldig, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht wehren können und zum Schweigen genötigt werden, vor allem aber unseren Kindern und Enkeln und damit den nachfolgenden Generationen!
     Diese Erkenntnisse und Meinungen sind der Versuch eines philosophischen Vermächtnisses. Die Verantwortlichen versagen in ihrem Denken, vor allem aber in ihrem Handeln und Tun. Und sie setzen ihr Versagen uneinsichtig, auch wider besseres Wissen, nur zur Beibehaltung ihrer Macht fort. Ohne Rücksicht auf die, für die sie Verantwortung tragen und von denen sie diese Verantwortung vertrauensvoll übertragen bekommen haben. Und eine besondere Tragik ist es, dass dieses Versagen den Menschen und den Kindern als richtiges Denken und Handeln vermittelt wird. Wohl ein tragischer Irrtum, der uns an frühere Geschehnisse unserer Geschichte erinnern sollte. Was bleibt ist nur eine vermeintliche Hoffnung auf Besserung.

Ihr Karl Schüring
 
 


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Herausgeber: / V.i.S.d.P.: Karl Schüring, Lange Straße 17, 48488 Emsbüren, mail@kschuering.de
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