Intentionen
zum Rechtsmissbrauch
in Deutschland

Meinungen zu politischen, rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Themen

Verbraucherinsolvenz ist Sozialmord
 Verbraucherinsolvenzrecht ist sozialökonomischer Mord
Wiedereingliederungsordnung statt Verbraucherinsolvenz
     
Bürgerinnen und Bürger werden in Deutschland in einer zumeist für sie unverschuldeten Situation zu einem Eigenantrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens genötigt, falls sie begehren, Restschuldbefreiung zu erlangen. Sie werden damit einem Verbraucherinsolvenzverfahren ausgesetzt, das wirtschaftlich und beruflich für sie vernichtende Auswirkungen zur Folge hat. Das sich auf ihre Sozialsphäre elementar verletzend auswirkt, sie sozial und gesellschaftlich ausgrenzt und erniedrigt werden und wodurch sie ein Leben lang – ähnlich einer Bestrafung infolge einer Straftat – an den öffentlichen Pranger (Internet, Schufa) gestellt werden. Politiker und auch Medien deklarieren die Verbrauchinsolvenz als "Neustart". Sie blenden damit die Bürgerinnen und Bürger, eine verantwortungslose Irreführung. Ein Neustart gelingt nur in den seltensten Fällen und begründet auch nicht ansatzweise das geltende Verbraucherinsolvenzrecht.  Betroffene Bürgerinnen und Bürger, es handelt sich um viele Millionen Bürgerinnen und Bürger (auch Wähler) sind faktisch wehrlos und damit auch rechtlos, was auch ihre Menschenwürde verletzt.

Mehr dazu auf dieser Seite
 
13.09.2018
Neues Flugblatt zur Verbraucherinsolvenz:
Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,
Frau Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Dr. Katarina Barley, alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages:

Stoppen Sie die
wirtschaftliche und soziale
Exekution in Deutschland

Hier das Flugblatt als PDF-Datei: (zurzeit nicht verfügbar) Stoppen Sie die Exekution_04.pdf 

Lesen Sie auf der Seite „Aktuelles“:  
=> Tatvorwurf Betrug gegen Vorstand der Volksbank Süd-Emsland eG
=> Missbrauch einer Eigentümergemeinschaft:
      Rechtsanwalt Matthias Rudolph als Hausverwalter
=> Verfassungsklage wegen Rechtsbeugung vor dem Bundesverfassungsgericht
=> Weg mit der Verbraucherinsolvenz
=> Grundstückpflege eines Walter Fröhlich (Seite "Aktuelles")
Weitere Berichte auf weiteren Seiten.
Liebe Besucherinnen und Besucher!

     Herzlich willkommen auf meinen Internetseiten. Diese Internetseiten dienen der beispielhaften Darstellung von Ereignissen und Vorgehensweisen, wie ich sie in meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit, aber auch in meinen privaten wirtschaftlichen Engagements erfahren musste. Ereignisse und Vorgehensweisen in unserem so hochgelobten Rechts- und Sozialstaat, in unserer so deklarierten sozialen Marktwirtschaft, wie man sie als Normalbürger eigentlich nicht erfahren soll, sie weitgehend auch von der Gesellschaft allgemein nicht erkannt werden können oder nicht erkannt werden wollen. Als Folge eines weitgehenden Unwissens und eines eher blinden Glaubens an die politischen, juristischen, wirtschaftlichen, kirchlichen oder auch gesellschaftlichen Eliten, dies so in gewissem Umfang also auch für Unternehmer und Führungskräfte gilt, wo auch immer sie zu finden sind. Viele Fälle werden als „Einzelfälle“ abgetan, obwohl zig Millionen Menschen betroffen sind und sich nicht wehren können, was die immer mehr aufkeimenden Unruhen und sich daraus ergebenen Folgen bestätigen.
     
Und zu alledem ich aufgrund meines Alters und einer dadurch möglichen Freizügigkeit und Unabhängigkeit jetzt auch meine Meinung sagen kann und wohl auch darf – nach wiederholt erfolglosem rechtlichen und strafrechtlichen Begehren derer, die die Wahrheiten und die Wirklichkeit gerne im Verschwiegenen halten wollen. So sind auch Namensnennungen von Personen zu ihren in der Öffentlichkeit stattfindenden Engagements, ob in Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft, dem Wahrheitsgehalt geschuldet.
     Ein wichtiges Schlüsselerlebnis, das für mich beispielhaft das Denken und Handeln vieler Menschen in verantwortlichen Positionen charakterisiert, erzähle ich gleich auf dieser Seite. 
So kämpfe ich mithilfe der Meinungsäußerungsfreiheit, damit unser Deutschland einmal wirklich demokratisch, rechtsstaatlich, sozial und die Würde des Menschen geachtet wird und tatsächlich unangetastet bleibt – diese Anstrengungen sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig! 
    Für Ihr Interesse herzlichen Dank. Auch über Ihre Reaktion würde ich mich freuen – wie auch immer sie ausfallen mag. 
Emsbüren, den 23.06.2018 – Ihr Karl Schüring
 
 
02.01.2016 - Ausgabe 01/2007 - Thema: Allgemein
Wenig Hoffnung auf Wandel. 
Wird 2017 das Jahr der vertanen Chancen? "Weiter so" geht nicht - Umdenken ist nicht erkennbar. Demokratie und Rechtsstaat werden den Anforderungen in wesentlichen Teilen nicht gerecht. Meinungsmanagement der Politik und Medien bestimmen die Meinungen der Menschen. Menschen werden vom Rechtsstaat überrannt, Vieles wird bewusst im Verbogenen gehalten, für Unbeteiligte nicht wahrzunehmen. Diese und noch mehr Aspekte behandelt der erste Existenzschutzbrief des neuen Jahres. PDF-Datei: ESB 01/2017.pdf
Leitgedanke am 02.06.2017:
     Fragen Menschen nur noch, was jemand ist, nicht mehr, was jemand denkt oder tut? Kann jemand, der etwas ist, erwarten, dass ihm auch die Menschen zumindest in einem Schwarmverhalten folgen, die weder ausreichend informiert werden noch sein können? Ist narzisstisches Verhalten die Richtschnur, an die sich die Menschen orientieren? Sich orientieren, weil sie die den Narzissten fehlenden Eigenschaften und Fähigkeiten zur Selbsterkenntnis und Selbsteinschätzung als Fähigkeiten zur Durchsetzung auch zweifelhafter (populistischer) Ziele fehlinterpretieren?  Donald Trump macht es allen vor, er ist weltweit zum Hauptdarsteller eines solchen Führungsverhaltens geworden.
     Was er auf der Weltbühne zeigt, findet aber auf der kleinen Bühne in unserer Gesellschaft tagtäglich ebenso statt. Anerkannt werden Durchsetzungskraft und Machtstreben, gegen wen oder was auch immer - solange man selbst keinen Schaden leidet. Anerkennung finden die der Öffentlichkeit zugänglichen (oft nur vermeintlich) erfolgreichen Tätigkeiten und Ergebnisse, solange dürfen auch Untaten verschwiegen oder sogar aufgerechnet werden. Die Folgen sind zwar für immer mehr Menschen (wieder) erkennbar, Nichtwissen oder auch Schönfärberei ersetzen aber insbesondere im Schwarmverhalten eine Wahrnehmung unangenehmer Umstände und Wahrheiten. Täuschen sich die Menschen nicht (wieder) selbst? 
     Es geht uns eigentlich alle etwas an! Haben wir den Mut und die Courage, zu hinterfragen und aufzudecken, was so gern verschwiegen wird und sich im Verborgenen hält. Auch wenn es Menschen gibt, die schmerzhafte Offenheit und Meinungsäußerungen ignorieren oder sanktionieren möchten. Bleiben Sie der Vernunft und dem Glauben an die Kraft der Vernunft treu; es mag - ähnlich einer Impfung - für den Moment schmerzlich sein, sollte aber auf Dauer gegen Unvernunft durch Immunität weitgehend schützen.
Ihr Karl Schüring

03./09.03.2019
Wie Politiker "Verbraucher" in den sozialen Suizid nötigen
Vom Konzentrationslager
und Antisemitismus
zur Verbraucherinsolvenz

Sind Insolvenzler die Juden der sozialen Marktwirtschaft?
Jedes Jahr werden rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger – zumeist unverschuldet oder durch unvorhersehbare Umstände bedingt – durch den sogenannten Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland in die Verbraucherinsolvenz genötigt, um Restschuldbefreiung zu erlangen. Wohl kein Neustart! Sie werden durch als Insolvenzverwalter tätige Rechtsanwälte und durch Gläubiger (Banken) ausgebeutet, an den öffentlichen Pranger gestellt, wirtschaftlich und sozial für den Rest ihres Lebens ausgegrenzt und erniedrigt. Ihnen wird in der Gesellschaft jede Glaubwürdigkeit abgesprochen, sie sind vom Arbeitsmarkt verbannt, die Auskunfteien tun ihr Übriges. Und sie leben mehr oder weniger gesellschaftlich isoliert, faktisch in ihrer Situation inhaftiert. Betroffen sind mit ihnen auch Bürgerinnen und Bürger in ihrem sozialen Umfeld, rund eine halbe Millionen Menschen in Deutschland, jedes Jahr! Wie lange erwarten Politiker, auch der sogenannten Volksparteien, dass die Bürgerinnen und Bürger sie trotz Duldung dieser hier nur beispielhaft genannten menschenverachtenden und menschenunwürdigen rechtlichen und sozialen Missstände ernst nehmen und wählen? Oder sind sie nicht doch eher Schmarotzer unserer staatlichen Strukturen, fern der Verantwortung für die von ihnen vertretenen Bürgerinnen und Bürger?

Demokratie und Rechtsstaat stehen am Abgrund.
Die Politiker haben auch hier versagt.
Schweigen kann tödlich sind.

Bitte, teilen Sie diese Internetseite!
Vielen Dank! Ihr Karl Schüring
 
Kämpfen Sie mit mir:
Offener Brief
(Bestimmte allgemeine Inhalte sind auch im
in der NOZ am 11.1.2019 veröffentlichen Leserbrief enthalten.)


Das Volk will und wird nicht mehr ...
Restschuldbefreiung: JA
Verbraucherinsolvenz: NEIN
 
Sehr geehrte Frau Kamp-Karrenbauer!
(Und an alle, die politische Verantwortung tragen.)
 
    Es bleibt zu hoffen, dass – unabhängig von den Vorstellungen der Delegierten  – die Interessen, die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes künftig wieder mehr Berücksichtigung finden. Vermeiden Sie alle auch personellen Entscheidungen, die Sie daran hindern sollten.
    
Sie werden sich zwischen den divergierenden Vorstellungen der Delegierten und den sich immer deutlicher zeigenden Vorstellungen der Bevölkerung – falls Sie es denn ehrlicherweise wahrnehmen wollen – entscheiden müssen. Es gilt, genau diesen Widerspruch aufzulösen, ein möglicherweise aussichtslos scheinendes Unterfangen. Wobei ein entsprechendes bewusstes, die sich zeigende Entwicklung verursachendes Handeln sich die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, wohl auch in den Medien, zurechnen lassen müssen – Lobbyismus und eine gewisse Zensur wider die Meinungsfreiheit, aber auch rechtliche, wirtschaftliche und vor allem soziale Fehlentwicklungen zulasten weiter Teile der Bevölkerung erregen begründet Besorgnis und Unzufriedenheit.  
     Um Wähler zu gewinnen, um die CDU wieder zu einer wirklichen Volkspartei werden zu lassen, bedarf es konkreter Maßnahmen, die dem „C“ entsprechen, die dem Gemeinwohl dienen, nicht primär den Eliten, den Reichen, den weitgehend gut situierten Delegierten der  Parteiversammlungen – was auch für die anderen Parteien gilt. 
     Es ist an der Zeit und überfällig, die Interessen der sich immer mehr aufklärenden Bürgerinnen und Bürger zu beachten, dem Volk eine umfassende Teilhabe zuzugestehen, als dieses – bewusst oder unbewusst – bisher geschieht. Auch wenn sich das Verhalten der betroffenen Bürgerinnen und Bürger (noch) nicht umfänglich in der Öffentlichkeit zeigen mag, diese lediglich als Nicht- oder Protestwähler auf sich aufmerksam machen. Die Entscheidungsträger auch in den Parteien werden sich dieser Entwicklung und den sich daraus ergebenen grundlegend zu fordernden Veränderungen im Denken und Handeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht verschließen können.


     Das Volk will und wird nicht mehr ...
... sich von den Politikern mit pauschalen Versprechungen abspeisen lassen.
... sich durch einseitige Statistiken und positiv wirkende Parolen blenden lassen.
... sich mit weitgehend untätigen, selbstherrlichen Politkern zufrieden geben.
... sich von einer von den Medien selbstauferlegten Zensur täuschen und beeinflussen lassen,
... sich eine ihnen zustehende Teilhabe vorenthalten lassen.
... sich die Entgleisungen in der sogenannten sozialen Marktwirtschaft gefallen lassen.
... sich durch eine niedrige Arbeitslosenzahl, Ergebnis eines unzureichenden Mindestlohns, irreführen lassen.  
... sich wider Recht und Gerechtigkeit be- und verurteilen lassen.
... sich rechtsmissbräuchlichen Maßnahmen beugen wollen.
... sich wirtschaftlich und sozial ausgrenzen, erniedrigen und demütigen lassen.

 
     Niemand wird mit derartigem Denken und gut klingenden, allgemeingültigen Parolen die Nicht- und Protestwähler zurückholen, von und zu welcher Partei auch immer. Wer es jetzt noch nicht versteht, konkrete Maßnahmen der Vernunft, wirkend für alle Bürgerinnen und Bürger zu erkennen und umzusetzen, gegebenenfalls auch gegenüber überzogenen Vorstellungen der Lobbyisten, sollte sich jeglicher Mitwirkung und Verantwortung entziehen.   
     Ein Beispiel – ich könnte weitere hinzufügen – wie direkt und indirekt Bürgerinnen und Bürger ins gesellschaftliche Abseits gedrängt werden, ist die Verbraucherinsolvenz.
     Wie auch von redlichen Anwälten bestätigt wird: Die Insolvenzordnung hat eine Gesetzeslücke. Das Verbraucherinsolvenzrecht dient den Gläubigern (vornehmlich Banken) zur Vermögensumverteilung zugunsten ihrer vermögenden Kunden und füllt die Honorarkassen der Sachverständigen, Insolvenzverwalter und Treuhänder. Gelingt es beispielsweise einer Gläubigerbank nicht, den Kunden zu einem Eigenantrag zu drängen (zu nötigen), um über das Sicherungsvermögen verfügen zu können, so  kann sie einen auch unzulässigen Gläubigerantrag zulasten ihres Bankkunden stellen, demzufolge sich der Schuldner dann faktisch zwangsläufig genötigt sehen muss, einen Eigenantrag zu stellen, weil ihm vom sogenannten Rechtsstaat ansonsten die Restschuldbefreiung versagt wird. Mit diesem so von der Bank "ausgelösten" (so das Bundesjustizministerium), ansonsten gar nicht möglichen Eigenantrag wird der (auch unzulässige) Gläubigerantrag dann sogar "unerheblich", das heißt  gegenstandlos. Dabei geht es dann um Restschulden, die erst durch einen  Sie lesen richtig  möglicherweise auch unzulässigen Antrag einer Bank entstehen können. 
     Jährlich werden rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger – selbst bei relativ geringen Schulden – an den öffentlichen Pranger gestellt, demzufolge werden sie wirtschaftlich und sozial für den Rest ihres Lebens ausgegrenzt und erniedrigt. Ihnen wird in der Gesellschaft jede Glaubwürdigkeit abgesprochen, sie leben mehr oder weniger isoliert und vom Arbeitsmarkt verbannt, die Auskunfteien tun ihr Übriges. Und die Betroffenen haben tatsächlich keine Rechte, sie werden zu Nicht- oder Protestwählern, ansonsten sind sie zum Schweigen verurteilt.
    Nur sehr, sehr wenigen (weit unter 1%) der Betroffenen gelingt tatsächlich ein von der Politik so gern bezeichneter "Neustart", kein Grund, der ein Verbraucherinsolvenzverfahren, das man wohl auch als Sozialmord bezeichnen könnte, auch nur ansatzweise rechtfertigt. Das Verbraucherinsolvenzverfahren gehört in den juristischen Papierkorb. Wer als Politiker dieses Missbrauchs- und Folterinstrument wider die Menschenwürde nicht nachhaltig zu beenden bemüht ist, dürfte als solcher für eine politische Tätigkeit nicht legitimiert sein.
      Helfen Sie mit, die Folgen und den Missbrauch der Verbraucherinsolvenzordnung zu beenden und durch eine Wiedereingliederungsordnung ohne wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen zu ersetzen. Vielen Dank.

Karl Schüring

30.07.2018
"Ein jeder will sich von einer (...) Mitschuld freisprechen,
ein jeder tut es und schläft dann wieder mit ruhigstem, bestem Gewissen."

Von dunklen Trieben der Eliten
Passiver Widerstand gegen korrumpiertes Verschweigen
 
Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Internetseiten,
 
      seit vielen Jahren kämpfe ich nun darum, dass Menschen erkennen mögen, welche Zustände tatsächlich in Politik, Wirtschaft und im Gemeinwesen herrschen, was das Denken und Handeln der Verantwortlichen tatsächlich bestimmen mag. Nicht, dass alles schlecht ist, aber zu viel geschieht wider die Grundsätze eines menschenwürdigen, eines humanen und sozialen, eines gerechten Miteinanders. Zu viel geschieht wider eine bedingungslose Orientierung an die unantastbare Würde eines jeden Menschen, wider Ethik und Moral, wider die Vernunft. So mangelt es auch den entsprechenden Gewalten der Demokratie, dem Rechtsstaat in all seinen Funktionen, dem Sozialwesen insgesamt wie auch der sozialen Marktwirtschaft. Wer die ersten Zeilen des Flugblattes I der Weißen Rose liest, dabei einmal den geschichtlichen Hintergrund außen vor lässt, wird dem zustimmen können, wenn davon die Rede ist, „dass sich jeder Deutsche heute seiner Regierung schämt“, die die bestehenden Um- und Zustände zu vertreten hat. Was noch vor Jahrzehnten in lebensbedrohenden und lebensvernichtenden Zwangsmaßnahmen endete, erfahren Menschen heute durch eine Vernichtung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Existenz. Jeder Deutsche, der die tatsächlichen Umstände, unter denen zig Millionen Menschen in Deutschland zu leben haben, kennt, wird dem weitgehend ehrlicherweise zustimmen können. Umstände, die von den Politikern – aber auch von den diesen dienlichen Medien – zumeist verschwiegen werden, ansonsten der eigentlich berechtigte Widerstand vieler Bürgerinnen und Bürger als populistisch abgetan wird.
      Ich will mich auch in Ihrem Interesse, liebe Leserinnen und Leser, möglichst auf wenige Umstände und Sachverhalte beschränken, die ich im nachfolgenden Artikel „Deutschland eine Räuberhöhle“ nur beispielhaft, aber dem Beweise zugänglich, vorgetragen habe, die aber Millionen Menschen in mehr oder weniger vergleichbaren Sachverhalten erfahren haben und erfahren.
      Da ist die Ihnen allen bekannte monatlich wiederkehrende Nachricht über die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Ein mediales Zugeständnis an die Politik, eine solche Meldung isoliert zu vermarkten. Dabei die in der Verantwortung der Politik liegende Tatsache zu verschweigen, dass Millionen von Menschen in Deutschland mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein Beweis, dass die Marktwirtschaft nicht mehr funktioniert, ist die Einführung des Mindestlohnes. Diese sicherlich dringend notwendige Maßnahme kann aber ein gerechtes für ein normales Leben erforderliches Einkommen nicht sichern, die Menschen werden nicht ihrer Leistung entsprechend entlohnt, sie haben an der den Reichen zufließenden Wertschöpfung keine ihrer Leistung entsprechende Teilhabe.
      Unstrittig sind die tatsächlichen Auswirkungen unseres Verbraucherinsolvenzrechts. Den weitgehend analog einer Unternehmensinsolvenz abgefertigten „Verbrauchern“ wird ein Eigenantrag abgenötigt, falls sie in einer für sie in der Regel völlig unverschuldeten Situation in eine wirtschaftliche Grenzsituation gelangen und Restschuldbefreiung erlangen möchten. 
Dazu werden sie – selbst bei relativ geringen Schulden – an den öffentlichen Pranger gestellt, demzufolge werden sie wirtschaftlich und sozial für den Rest ihres Lebens ausgegrenzt und erniedrigt, auch wenn es die Bessergestellten nicht wahrhaben wollen. Ihnen wird in der Gesellschaft jede Glaubwürdigkeit abgesprochen, sie leben mehr oder weniger isoliert und vom Arbeitsmarkt verbannt, die Auskunfteien tun ihr Übriges.  Das Verbraucherinsolvenzrecht dient der Vermögensumverteilung und füllt die Honorarkassen der Sachverständigen, Insolvenzverwalter und Treuhänder. Das alles erfährt den Höhepunkt in der Folge eines möglichen, das Insolvenzgericht täuschenden Gläubigerantrages (zum Beispiel durch eine Bank), der es möglich macht, dass erst durch diesen Antrag eine Zahlungsunfähigkeit drohen kann und der Kunde der Bank sich genötigt sehen muss, einen Eigenantrag zu stellen, um Restschuldbefreiung zu erlangen. Einen Eigenantrag, der den Gläubigerantrag nachträglich gegenstandslos macht und der Bank faktisch auch noch die Verantwortung für das von ihr „ausgelöste“ (so das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz) Insolvenzverfahren nimmt. Eine Zahlungsunfähigkeit und Restschulden, die ohne den Gläubigerantrag weder bestanden noch entstanden wären. Ein Insolvenzverfahren auch zulasten von anderen Gläubigern, die durch den das Gericht täuschenden Gläubigerantrag (zum Beispiel einer Bank) ihr Geld verlieren. Während die antragstellende Bank in der Regel über ihr gegebenes Sicherungsvermögen keine Einbußen erfährt, aber das diesbezügliche Kundenengagement so beenden kann. Wenn Sie mehr erfahren möchten, verweise ich auf entsprechende Artikel auf diesen Internetseiten.
      In Deutschland musste ein bekannter Drogeriemarkt infolge von Preisabsprachen, die den Verbrauchern wohl einen hohen Millionenschaden zugefügt haben, lediglich ein „Bußgeld“ in Millionenhöhe zahlen. Dagegen wird eine über 70-jährige Frau, die aus Armutsgründen für rund 70 Euro Lebensmittel entwendet hat, mangels möglicher Bezahlung der ihr auferlegten Geldstrafe für mehrere Monate inhaftiert.
      So könnte ich noch weitere unerträgliche Zustände im Zivil- und Strafrecht nennen, will aber an dieser Stelle darauf verzichten.
 
Denkstrukturen
 
      Menschen leben offensichtlich in äußert begrenzten Denkstrukturen. Mögen sie ihnen mit in die Wiege gelegt oder erzieherisch – durch wen auch immer – defizitär vermittelt worden sein. Diese Denkstrukturen wirken unabhängig von einer sicherlich auch unterschiedlichen Intelligenz. Mag sie nun von Dritten so empfunden werden oder aus eigener Überzeugung gegeben sein. Unabhängig von einer gegebenenfalls auch höheren Intelligenz gewährleistet eine solche – wie unsere Geschichte leidvoll zeigt – nicht das, was wir Humanität, Achtung, Respekt und Menschenwürde nennen.
      Der Normalbürger ist sich seines begrenzten Wissens und seiner begrenzten Möglichkeiten weitgehend bewusst. Ihm widerstrebt ein Handeln gegen Unrecht, Widerstand gegen die das unzureichende Gemeinwohl aller Menschen zu verantwortenden Eliten (Politiker, Juristen, Verantwortliche in Kirchen und Unternehmen und andere mehr). Ihm kann – solange er noch satt wird – ein Aufbegehren weder zugemutet noch faktisch abverlangt werden. Normalbürger als „willenlose Herde von Mitläufern“, nur einem Schwarmverhalten folgend, zu bezeichnen, wäre auch unter diesen Umständen hier wohl nicht angemessen. So ist es nicht, dies wäre wohl auch eine eher selbsttrügerische Blendung, auch eine wählerfeindliche Schlussfolgerung und Wahrnehmung durch die herrschenden Eliten. Aber wird nicht „der größte Teil des deutschen Volkes geblendet?“ – wenn auch unter sicherlich anderen Voraussetzungen wie Mitte des letzten Jahrhunderts.
     Dagegen verfügen die in der Pflicht stehenden Eliten offensichtlich über die Gabe der Immunisierung zur Besitzstandswahrung ihres Status quo. Die elitären Verantwortlichen erwarten, dass ihnen weitgehendes Wissen und Vernunft in ihren Handlungen und Entscheidungen zugestanden werden. Sie sehen diese Handlungen und Entscheidungen – insbesondere wenn rechtliche Zweifel bestehen und auch begründet sind – generell als unantastbar an. Was wohl – unabhängig von der Staatsform – nahezu gänzlich für bornierte juristisch geprägte Denkstrukturen gelten mag, nicht nur bei vielen Juristen und Politikern selbst, immunisiert und gegen jede Kritik im Schweigen erhaben zu sein. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die bekannte Schlussfolgerung, dass eine steigende Anzahl von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern auch als Hinweis auf eine bevorstehende Revolution gedeutet werden kann – die Lobbyisten werden sich auch dagegen wohl immunisiert zeigen.
     Von den Kirchen empfohlene Eigenschaften sind den Eliten im Rechtsstaat weitgehend fremd und wider die Optionen des Rechtsstaats, sie werden von den Normalbürgern erwartet. Demonstrationen sind immer auch ein Beweis für die Untätigkeit der sich insoweit selbst ausschließenden Politiker. Auch jedes sich den Problemen der „kleinen Leute“ nicht annehmenden einzelnen Abgeordneten aus den Wahlkreisen. Wer wird sich schon Untätigkeit und fehlerhaftes Verhalten eingestehen und um Entschuldigung bitten, geschweige denn von Wiedergutmachung sprechen? „Ein jeder will sich von einer (…) Mitschuld freisprechen, ein jeder tut es und schläft dann wieder mit ruhigstem, bestem Gewissen.“       Der oft überstrapazierte Begriff der sozialen Intelligenz hat nichts zu tun mit der Intelligenz, die wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Anerkennung ermöglicht oder erreicht, nichts mit erlangtem Reichtum und Ansammlung von Macht. Soziale Intelligenz ist keine Frage von Bildung. Auch weniger gebildete Menschen zeigen ein Sozialverhalten, ohne jemals eine entsprechende Bildung erhalten zu haben, dazu bedarf es also keiner gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Karriere.
     Nicht nur neue Gesetze sind – treu den Lobbyisten? – zu schaffen, auch inzwischen als sozial und human überholte Gesetze gehören abgeschafft oder zumindest der sozialen und philosophischen Entwicklung im Zivil- und Strafrecht in all seinen Anwendungen angepasst. Die Verantwortung auch für bestehende Gesetze und deren inzwischen überholte oder auch unmenschliche Anwendung liegt bei den heute amtierenden Vertretern des Volkes.
      In dem Verhalten des Volkes brauchen sie – wie ihnen auch bekannt sein wird – keinen sich aufbäumenden allgemeinen Widerstand erwarten. Die Zeichen jedoch sind vorhanden, sie werden offenkundig nicht hintergründig und umfassend wahrgenommen. Das Volk wird – so wohl das Denken der Eliten – nur schwerlich aufbegehren, der Ruhe wegen und im Bewusstsein begrenzten Wissens, auch mangels organisatorisch möglicher Solidarität. Auch bei einer nur vermeintlichen allgemeinen Zufriedenheit, wie die gesellschaftliche steigende allgemeine Unzufriedenheit zeigt. Diese Umstände, die sich immer wieder in der Geschichte wiederholt haben und wiederholen werden, mögen sich partiell und situativ unterscheiden. In den Verhaltens- und Vorgehensweisen und in den Folgen zulasten der betroffenen Menschen gibt es keinen wirklich essenziellen Unterschied. Es mag diesen geben temporär in der Anwendung bestimmter Maßnahmen, in der Heftigkeit und Empfindsamkeit und damit in der allgemeinen Wahrnehmung eines Normalbürgers, das aber kann das Verhalten gegen die Menschen als zu regierende, zu verwaltende, ruhig zu stellende und vorrangig nur satt zu machende Masse gerichtet und die Immunisierung und substanzielle Untätigkeit der Verantwortlichen nicht rechtfertigen. Was noch vor Jahrzehnten in lebensbedrohenden und lebensvernichtenden Aktionen tragisch endete, erfahren Menschen heute in der Vernichtung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Existenz, im Ergebnis oft mit den Menschen abgenötigter als autonom deklarierter selbiger Konsequenz.
      Auch wird man nicht gelten lassen müssen, „dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt“, auch weil diese ja aus einem formellen „demokratischen“ Vorgang resultiert. In alledem finden sich die Ursachen für die Unzulänglichkeiten in Politik und Wirtschaft, für Machtmissbrauch zulasten der Menschen in unserem Land. Warum aber verhält sich das deutsche Volk „blindlings und nichts hörend und nichts sehend“ angesichts dieser sozialpolitischen und rechtsstaatlichen Defizite und der Untätigkeit der Politiker in den substanziellen Bedürfnissen des Volkes? Und warum verhalten sich die Medien trotz der ihnen zugestandenen Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit ebenso, den Eliten folgend und dienend, möglichst nur unterhaltsam zu sein, aber nur bedingt aufklärend?
      Und diese Denkstrukturen und Verhaltensweisen finden wir nicht nur in der großen Politik, im Establishment unserer Gesellschaft, sie finden ihre Anwendungen in allen Führungsebenen der staatlichen Gewalten, in der Wirtschaft, in der vermeintlich etablierten Gesellschaft, in den Kirchen, aber auch in kleineren Strukturen auf kommunaler Ebene, wie der nachfolgende Aufsatz „Deutschland eine Räuberhöhle“ zeigen mag. Überall finden sich Nachahmer, auch in den kleinen Gesellschaftskreisen. Alle dort genannten Personen haben versagt. Sie folgten der Macht des Könnens und des Duldenkönnens wider alle auch erkennbaren Optionen, Zweifel an einem ihnen gefälligen Verhalten und Handeln zu hegen, der Vernunft Raum in ihrem Denken und Handeln zu geben, anstatt sich in Untätigkeit und im Schweigen zu verlieren. Und es fehlt ihnen offenbar bis heute eine entsprechende Einsicht. Denn meine Situation – und insoweit auch die meiner Familie –, beispielhaft für viele Situationen unzähliger Menschen in Deutschland, resultiert primär aus einem absolut willkürlichen, unverantwortlichen, nicht zwingend erforderlichen Verhalten und Handeln des Vorstands 
Bernhard Hallermann (Volksbank Süd-Emsland eG) und einem ihm offenbar hörigen Bürgermeister Bernhard Overberg, und dem Verhalten derjenigen, die dazu direkt oder indirekt als Nutznießer den Weg bereitet haben.
       „Nur durch die Zusammenarbeit vieler überzeugter, tatkräftiger Menschen, Menschen, die sich einig sind, mit welchen Mitteln sie ihr Ziel [im Sinne eines für alle Menschen anzustrebenden für jedermann geltenden Gemeinwohls] erreichen können, wird es möglich werden“, die längst überfälligen rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Änderungen, den tatsächlichen Erfordernissen und Bedürfnissen entsprechend, „möglichst bald herbeizuführen. Wir haben keine reiche Auswahl an (…) Mitteln, nur ein einziges steht uns zur Verfügung – der passive Widerstand.“ Hier im Sinne eines Aufbegehrens mit den Mitteln der Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit zu verstehen.
      Es bleibt zu hoffen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger dazu solidarisieren. „Jeder einzelne Mensch hat einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die Freiheit des Einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit sichert.“ Die Voraussetzungen geschaffen werden, damit der Mensch „sein irdisches Glück in Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit“ erreichen kann. (Zitate und Ausdrucksweisen sind inhaltlich entliehen den Flugblättern der Weißen Rose.)

Ihr Karl Schüring


 


Herausgeber: / V.i.S.d.P.: Karl Schüring, Lange Straße 17, 48488 Emsbüren, mail@kschuering.de
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