02.04.2018
Ein dringender Aufruf
Verbraucherinsolvenzrecht
sozialökonomischer Mord

Wiedereingliederungsordnung statt Verbraucherinsolvenz

      Bürgerinnen und Bürger werden in Deutschland in einer zumeist für sie unverschuldeten Situation zu einem Eigenantrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens genötigt, falls sie begehren, Restschuldbefreiung zu erlangen. Sie werden damit einem Verbraucherinsolvenzverfahren ausgesetzt, das wirtschaftlich und beruflich für sie vernichtende Auswirkungen zur Folge hat. Das sich auf ihre Sozialsphäre elementar verletzend auswirkt, sie sozial und gesellschaftlich ausgrenzt und erniedrigt und wodurch sie ein Leben lang – ähnlich einer Bestrafung infolge einer Straftat – an den öffentlichen Pranger gestellt werden. Betroffene Bürgerinnen und Bürger sind faktisch wehrlos und damit auch rechtlos, was auch ihre Menschenwürde verletzt. Und auch ihre Familienangehörigen werden von den Auswirkungen nicht verschont. Diese Situation ausgegrenzter Bürgerinnen und Bürger durch in diesem insoweit nur vermeintlichen Rechtsstaat verantwortliche Politiker und ein demzufolge erfolgtes (erwartetes) solidarisches Schweigen der (noch) unbeteiligten Menschen ähneln dem Geschehen im sogenannten „Dritten Reich“.
Gläubigerbanken nutzen unter diesen Umständen ganz offensichtlich eine „Gesetzeslücke“ (so redliche Anwälte), um – auch rechtswidrig das Gericht täuschend – ein Verbraucherinsolvenzverfahren auszulösen, das ihnen eine Verwertung (strafrechtlich wohl eher eine Veruntreuung) der ihnen überlassenen Sicherungsvermögenswerte weit unter Wert zugunsten vermögender Kunden ermöglicht. Und so werden auch Drittgläubiger durch eine Restschuldbefreiung geschädigt, die – ohne einen möglicherweise auch unzulässigen Antrag einer Gläubigerbank – allein durch einen Eigenantrag mangels eines Insolvenzgrundes gar nicht möglich gewesen wäre.
Und die Politik blendet die Bürgerinnen und Bürger mit dem heuchlerischen Argument, sie träfen eine autonome Entscheidung und es werde mit der auf diesem Wege erlangten Restschuldbefreiung ein Neuanfang oder Neustart – wie es auch in den Medien irreführend bezeichnet wird – möglich, was nur in sehr seltenen insoweit für die Gesamtsituation völlig unbedeutenden Fällen gelingt, wie die Erfahrungen zeigen. Mehr Zynismus und unverantwortliche Ignoranz politischer und auch medialer Verantwortung gegenüber weitgehend unwissenden und sich selbst überlassenen Bürgerinnen und Bürgern ist wohl kaum möglich.
Gegen eine solche sozialökonomische, auch das Eigentum angreifende wirtschaftliche und soziale Vergewaltigung von Bürgerinnen und Bürgern sollten auch verfassungsrechtliche Bedenken bestehen. Auch zu dieser Rechtslage ist eine umfassende Reform mit dem Ziel einer Wiedereingliederung wirtschaftlich verunfallter Bürgerinnen und Bürger zum Schutz der Verbraucher dringend und unabdingbar außerhalb des Insolvenzrechts erforderlich. Diese dringend erforderliche Gesetzesreform zum Schutz der meist hilflosen Bürgerinnen und Bürger braucht erheblich mehr politische und mediale Unterstützung, dafür kämpfte ich.

 
Helfen Sie mit, dass diese rechtsstaatlich verwerfliche und menschenverachtende Rechtslage beseitigt wird. Und schreiben Sie mir bitte.

Vielen Dank.
Ihr Karl Schüring 

Weg mit der Verbraucherinsolvenz

Kein Missbrauch durch Gläubiger - Keine Demütigung von Insolvenzlern
Millionen von Menschen leiden in Deutschland unter den Konsequenzen der Verbraucherinsolvenzverfahren. Sie erlangen Restschuldbefreiung mit den Folgen wirtschaftlicher, beruflicher, gesellschaftlicher und sozialer Ausgrenzung. Auch redliche Anwälte bemängeln den Missbrauch der Verbraucherinsolvenzordnung. Gläubiger erwirken mit unzulässigen Anträgen Vermögensvorteile auch zugunsten Dritter. Sachverständige erlangen zweifelhafte Bestellungen zum Insolvenzverwalter. Und die Gerichte setzen dem Missbrauch kaum etwas entgegen. Ein Beispiel aus unserer Rechtsordnung für Vertrauensverlust, ein Verfall von politischer Glaubwürdigkeit und Politikverdrossenheit - man muss es nur wahrhaben wollen.
Die Verbraucherinsolvenz ist ein Instrument zur Vermögensumverteilung.
Helfen Sie mit, diesen unverantwortlichen Zustand zu beenden!

Dazu mehr in der beigefügten PDF-Datei: VerbraucherInsOVerf2.pdf




Selbsthilfegruppen "Verbraucherschutz"

Sehr geehrter Bürgerinnen, Bürger und Verbraucher,

ein Anliegen ist mir besonders wichtig,  nämlich einzelne Menschen wie auch Interessengruppen von Menschen zu begleiten, die sich in bedrängten Situationen befinden, also zum Beispiel einem Insolvenzverfahren ausgesetzt werden sollen oder sind. Oder sich in sonstigen rechtlichen, gesellschaftlichen, in beruflichen Bedrängnissen oder Zwangsmaßnahmen oder vergleichbaren Situationen befinden und ausgesetzt sind. Sollten Sie sich in einer solchen Situation befinden oder Personen kennen, die solchen Situationen ausgesetzt sind, melden Sie sich bitte!
Absolute Vertraulichkeit und Anonymität wird ausdrücklich zugesichert.


Ich nehme unverzüglich Kontakt mit Ihnen auf um die weitere Vorgehensweise und Möglichkeiten zu besprechen.

Vielen Dank.
Beste Grüße
Ihr Karl Schüring

 


Themen zum Insolvenzrecht

12.02.2017
Stichwort: Insolvenzrecht, Anfechtung nach § 133 InsO
Die Anfechtung nach § 133 Insolvenzordnung hat für viele davon betroffenen Unternehmen existenzbedrohende Folgen. Diese Regelung wird oft missbraucht und dient so den Insolvenzverwaltern zur Generierung von Honoraransprüchen. Die betroffenen Unternehmen sind weitgehend machtlos, die Justiz steht auf der Seite der Insolvenzverwalter. Lesen Sie dazu mehr in der beigefügten PDF-Datei - und lassen Sie mir gerne Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zukommen. Vielen Dank. PDF-Datei: Anfechtung133InsO.pdf

 


Herausgeber: / V.i.S.d.P.: Karl Schüring, Lange Straße 17, 48488 Emsbüren, mail@kschuering.de
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